Muster vollmacht vertretung gesellschafterversammlung

Ein Unternehmen hat in der Regel eine Charta oder andere offizielle Regeln der Governance, die angeben, wie Sitzungen durchgeführt werden, die Struktur des Verwaltungsrats und andere wichtige Management-Regeln. Jahresabschlüsse und Berichte müssen den Mitgliedern mindestens 21 Tage vor dem Datum der entsprechenden Hauptversammlung im Falle einer aktienöffentlichen Gesellschaft und innerhalb von neun Monaten nach Ende des Geschäftsjahres im Falle einer privaten Gesellschaft (oder spätestens dem Tag, an dem sie dem Registrar zugestellt werden, wenn dies früher der Fall ist) verteilt werden. Im Rahmen der internen Beziehungen zwischen der Gesellschaft und den Geschäftsführern haben die Geschäftsführer die in der Satzung, in den Gesellschafterbeschlüssen oder in den Vorstandsverträgen der Geschäftsführer enthaltenen Beschränkungen zu beachten. Die Aktionäre können Weisungen ad hoc oder allgemein erteilen, indem sie Eine Geschäftsordnung für die Geschäftsführung festlegen (z. B. bestimmte Arten von Transaktionen von der Zustimmung der Hauptversammlung abhängig machen). Halten sich die Geschäftsführer nicht an diese Weisungen, so sind sie verpflichtet, das Unternehmen für die daraus entstandenen Schäden zu entschädigen. In Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern muss kein Aufsichtsrat gebildet werden. Die Satzung kann jedoch die Bildung eines Aufsichtsrats vorsehen.

In diesem Fall kann die Satzung sogar Regeln für den Aufsichtsrat festlegen, einschließlich der Zusammensetzung, der Kompetenzen und der Arbeitsweise des Vorstands. Der Umfang der Kompetenzen kann sich auf Überwachungs- und Beratungsaufgaben beschränken oder sogar die Entscheidungsfindung und Vertretung des Unternehmens gegenüber den Geschäftsführern umfassen. Das Stimmrecht stellt das Recht der Aktionäre dar, an hochrangigen Entscheidungsprozessen teilzunehmen. Die Abstimmung findet in der Regel mehrmals im Jahr auf Sonderversammlungen statt, die als Aktionärsversammlungen bezeichnet werden. Bei diesen Treffen beschreibt das Unternehmen sein Geschäft und schlägt vor, was es seiner Meinung nach in den nächsten Jahren in aussichtslos sieht. Meetings haben in der Regel formelle Tagesordnungen, einschließlich einer Liste neuer Aktionen, die das Unternehmen von den Aktionären genehmigen lassen möchte. Die Aktionäre stimmen auch für Mitglieder des Verwaltungsrats, die sich aus wichtigen Aktionären, Mitgliedern der Geschäftsleitung, Gewerkschaftsfunktionären und/oder Mitgliedern der Öffentlichkeit zusammensetzen können, die zuvor nicht mit dem Unternehmen verbunden waren. Die Rechte der Minderheitsaktionäre wurden ebenfalls gestärkt, da die Rechte auf Vertretungsklagen und unterlassigungsrechte, die Einberufung außerordentlicher Aktionärsversammlungen, das Recht der Aktionäre auf Vorschläge, konzentrierte Abstimmungssysteme, die Entlassung von Vorstandsmitgliedern oder Wirtschaftsprüfern, der Zugang zu Buchführungsunterlagen und die Ernennung von Abschlussprüfern gestärkt wurden. Wie in Tabelle 4.1 dargestellt, wurden die Bedingungen für die Ausübung all dieser Rechte zwischen 1997 und 2015 erheblich gelockert.