Tarifvertrag kommunen rheinland-pfalz

Ein genauer Zeitpunkt in der Geschichte, als Nußbach gegründet wurde, kann nicht mit einer exakten Genauigkeit gerechnet werden. Es ist wahrscheinlich, dass das Dorf im frühen Mittelalter entstand, vielleicht im 9. oder 10. Jahrhundert. Nußbach lag ursprünglich im Nahegau und ging so später in den Besitz der Rheingrafen und Raugraves über, was die Geschichte des Dorfes mit der anderer Dörfer im ehemaligen Amt Grumbach vergleichbar macht. Somit gehörte Nußbach ab 1140 zur Waldgrafschaft und begann 1263 zur Herrschaft Dhaun-Grumbach. 1309 wurde Nußbach erstmals urkundlich erwähnt. Die Rheingrafen Georg und Konrad dokumentierten das Vermächtnis ihrer Eltern nach einem regelmäßigen Einkommen aus Nußbach an das Kloster Otterberg. [5] 1443 verpfändete Waldgraf Friedrich bei Dun und Rheingraf am Stein (Wildgraf Friedrich zu Dun und Rheingraf zum Stein) die Dörfer um Grumbach und auch die weiter entfernten Dörfer Nußbach und Bosenbach an den Pfalzgrafen Stephan von Zweibrücken und seinen damals noch lebenden Schwiegervater Graf Friedrich III. von Veldenz.

Dieses Versprechen wurde 1447 wiederholt, obwohl diesmal von Rheingraf Gottfried an Herzog Stephan von Pfalz-Zweibrücken (derselbe Stephan; Graf Friedrich III. war inzwischen gestorben). Im Rahmen des Deals behielt sich rheingraf Gottfried das Recht vor, das Gebiet zurück zu betreten. Es war der Rheingraf Johann zu Salm, der diese Option 1477 tatsächlich ausübte, als Herzog Ludwig « der Schwarze » in Zweibrücken residierte. Zu dieser Zeit war die Propstry von Offenbach am Glan mit Rechten in Nußbach ausgestattet. Das Kloster musste Transportdienste für das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken durchführen. Diese Abgabe wurde 1536 gegen zahlung von 13 Malter Getreide, Halbmais (Weizen oder Roggen) und halb Hafer an Herzog Wolfgang von Zweibrücken abgeschafft. Das Dorf Nußbach musste sich dieses Getreide einfallen.

Das Abkommen wurde 1543 erneuert. 1553 tauschte Waldgraf und Rheingraf Philipp Franz Nußbach, zusammen mit Schönau und der Hälfte von Rudolphskirchen nach Hochstetten im Alsenztal in der Reichsgrafschaft Reipoltskirchen unter dem damaligen Baron Johann II.